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Die Gemeinde - Maria-Hilfe der Christen

Lage:
Die Geo-Daten der Kirche „Maria-Hilfe der Christen“, der „Arche“, Pfarrbüro, Bücherei und Hausmeisterwohnung: 49086 Osnabrück-Lüstringen, Stadtweg 16: 52o 16’ Nord, 8o 07’ Ost, 78 m ü.d.Meer
Historie:
Die historischen Wurzeln der Katholischen Kirchengemeinde liegen nicht in Lüstringen, sondern in der Nachbargemeinde Belm, wohin die Lüstringer, Gretescher und Darumer ab dem 9. Jahrhundert zum Sonntagsgottesdienst in die „Kirche des Belmer Adelshofes“ einen weiten Weg zurücklegen mussten. So ist die „St. Dionysius-Kirche“ in Belm, die um 1230 auf dem Areal der ersten Kirche errichtete wurde, die Mutterkirche unserer Gemeinde und blieb dies bis zur Errichtung einer eigenen Kirche in Lüstringen 1955. Der starke Zuzug katholischer Bürgerinnen und Bürger im ersten Drittel des 20. Jh. erforderte dringend eine pastorale Dependance in Lüstringen.
Hier die wichtigsten Daten aus der Geschichte 
1930 Nutzung des Esszimmers (!) des Casinos der Papierfabrik Felix Schoeller im Gretescher Turm für die Sonntagsgottesdienste, nach wenigen Wochen gemeinsam mit der ev. Kirchengemein- de. Umbau zur „Felix-Kapelle“
1933 Lüstringen erhält einen eigenen Pfarrvikar (Albert Franksmann)
Zuzug von über 700 Flüchtlingen u. Vertriebenen katholischen Glaubens nach dem II. Weltkrieg
Bau von Pfarrheim und Pfarrhaus unter Regie von Pfarrvikar Gösling auf dem gestifteten Grundstück des Landwirtehepaares Meyer am Stadtweg 16
Eröffnung einer Station der Belmer Liebfrauenschwestern (Kranken- u. Seelsorge). Bis 1995
1955 Einweihung der Kirche „Maria-Hilfe der Christen“ durch Weihbischof Jo-
hannes von Rudloff (6./7. August)
Nach schwierigen Grenz-Verhandlungen mit den Kirchengemeinden Belm, Bissendorf und Rosenkranz im Stadtteil Schinkel wird die Gemeinde selbständig mit eigenem Pastor (Pfarrvikar Gösling).
Die Pfarrbücherei wird im Pfarrhaus eingerichtet
Gemeinde wird zur offiziellen Pfarrei erhoben (Pfarrer Dr. Koberg). Umgestaltung des
Altarraumes nach den Konzilsbeschlüssen zur Liturgiefeier.
Die Pfarrei kommt vom Dekanat Hunteburg/Ostercappeln zum Dekanat Osnabrück
Ab 1977 Einführung von Pfarrer Wolfgang Böder. Einrichtung eines Pfadfinderheimes.
Die Gruppen-, Vereins-, Öffentlichkeits-, Verbands- und Bautätigkeiten hatten in der
Zeit mit Pfarrer Böder ihre Blütezeit
1979 Gemeindezeitung „GZ“ erscheint monatlich. Wiederbegründung des Kirchenchors,
Einrichtung der „Teestube“ im Kirchenkeller, heute in der „Arche“
Seit 1981 Krabbel-Spielkreis - „Kleiner Kindergarten“
1983 Einweihung des großen Pfarrjugend-Zentrums „Arche“
1984 Primiz von Bernhard Wiechert aus Lüstringen, heute Pfarrer in Hamburg
1989 Einweihung des markant umgestalteten Kircheninnenraumes durch Weihbischof Kettmann
1996 Neue, moderne Glasfenster in der Kirche
1999 Bildung des Gemeindeverbundes mit St. Antonius Voxtrup!
Formulierung einer Lokalen Agenda Umwelt für die Kirchengemeinde
2000 Weihung der neuen Schöpfungsglocke (Seit 1957 drei Stahlglocken)
Seit 2001 Offener Mittagstisch, nicht nur für Seniorinnen und Senioren, am Donnerstag
Fotovoltaik - Anlage auf dem Pfarrjugendzentrum „Arche“
Einrichtung eines Bibelwegs in Lüstringen
Verabschiedung von Pfr. Böder in den Ruhestand und Einführung von Pfarrer Mühl-
häuser (ab jetzt mit Wohnsitz in Voxtrup).
2005 Neue Büroräume sowie renovierte Hausmeisterwohnung im ehem. Pfarrhauskomplex
Neuer Raum für die Bücherei im Souterrain der Kirche (Eingang Parkplatz Arche)
Fusion der Gemeinde Zeitung „GZ“ Lüstringen mit dem „Kiebitz“ Voxtrup.
2010 Einführung von Pfarrer Sinningen und Verabschiedung von Pfarrer Mühlhäuser

Klaus Steinmeier

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